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Metallguss- Feingussverfahren

 

 

 

 
 
 
Die Herstellung der Wachsrohlinge geschieht analog zu den vorbereitenden Verfahren (siehe STL, SLS, Vauumguß). Aus einer Silikonform können, je nach Geometrie und Komplexität, bis zu 50 Wachsrohlinge gegossen werden.
Die Wachsmodelle werden mit den nötigen Angusskanälen versehen, zu einer Art Baum zusammengefügt und in einer Einbettanlage mit Keramik ummantelt.
 
 
 

 
 
Je nach Legierung und Art der Einbettmasse wird nun bei ca. 500° C das Wachs oder Polystyrol ausgeschmolzen, wobei bei ca. 650° C die Keramik schließlich ihre optimale Festigkeit erreicht.
 
 
 

 

 

Die Metalle können jetzt unter Vakuum oder Schutzgas in die nun leere Keramik aufgeschmolzen werden. Während des Gießens kann der Eingusskegel mit Stickstoffüberdruck beaufschlagt werden. Diese Kombination von Überdruck und Vakuum gewährleistet eine optimale Formfüllung und einen dichten Guss.
 
 

Nach Erstarren des Metalles kann die Küvette aus der Gießanlage heraus genommen werden und nach einer Abkühlzeit von ca. 3-4 Stunden (abhängig von der Gussteildicke) ausgeformt werden.
Die Keramikschicht wird nun von den Feingussteilen getrennt. Die Feingussteile werden von den Angüssen befreit, verputzt und sandgestrahlt.